Aktuelles

Sehr geehrte Leser,

wir freuen uns, Sie auch weiterhin bei uns begrüßen zu dürfen. Geopolitisch haben sich die Rahmenbedingungen innerhalb eines Jahres mehr als verändert, mit deutlichen Einwirkungen auch auf lokaler Ebene. So sehen wir Veränderungen im Bereich des für uns wichtigen Dienstleistungssektors, der sich im Dresdner Umland intensiver ansiedelnden Halbleiterbranche, dem uns sehr wichtigen Handwerks, aber auch dem örtlichen Handel, welcher aus unseren  Gemeinden nicht vertrieben werden sollte.

Aber auch wir müssen dynamisch bleiben und uns den neuen Rahmenbedingungen stellen. Wir werden dieses Jahr verstärkt unsere Außenwirkung verbessern. Denn immer häufiger werden wir mit Konkurrenten verwechselt oder in einen Topf mit fragwürdigen Verhalten Dritter gesetzt. Haus & Grund ist jedoch eine von unten nach oben gegliederte Interessenstruktur. Wir sind einerseits unabhänig, andererseits fördern wir innerhalb unseres Orts-, Landes- sowie Zentralverbandes die Interessen unserer Kunden bzw. Eigentümer.

Wir haben bereits im letzten Jahr begonnen, als kommerzieller Ableger des Vereins Haus & Grund Dresden e.V. neue Geschäftsfelder im Bereich der Bewirtschaftung zu erschließen und Abhängigkeiten mit sonst üblichen  Dienstleistern zu reduzieren. Die positiven Auswirkungen werden wir langfristig sehen.

Die wichtigste Auswirkung für Dresden dürfte der von der Stadt umzusetzende Wärmeplan sein. Wir sind gespannt, ob es bis zum 30. Juni 2026 klappt einen solchen durch die Gremien bestätigen zu lassen. Ob damit eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreicht wird, bleibt mehr als fragwürdig, denn Ergebnisse aus der erhofften Validierung der CO2-Einsparungen gab es zuletzt, aufgrund von – Überraschung – Datenmangel, keine!

Auch die Grundsteuer wird weitere Auseinandersetzungen zur Folge haben. Zwar wurden bereits drei wichtige Verfahren vor dem Bundesfinanzhof abschlägig beschieden, aber es kommt wie immer bei allen Eigentümern auf die Details an. Es sei denn Sie besitzten das Dresdner Schloss und haben mit gut gesicherten Diamanten ausgesorgt.

Seit dem 1. Januar 2026 stieg der CO2-Preis von 55 Euro pro ausgestoßener Tonne auf einen Preiskorridor bis 65 Euro pro außgestoßener Tonne. Der gesetzliche Mindestlohn stieg ebenfalls seit dem 1. Januar 2026 um knapp 8,42 Prozent je Stunde. Dabei sollte man die Erhöhungen der Vorjahre nicht vergessen.

Die Nebenkosten werden so weiter steigen, die Inflation erledigt den Rest. Am Ende werden die Mieter leiden und wir dadurch mit vermehrten Widersprüchen bei Betriebskostenabrechnungen und Mehraufwand konfrontiert. Denn wer möchte freiwillig mehr zahlen? Ähnlich steigen dann die Kosten für die Verwaltung. Dennoch bleiben Immobilien, wenn man sie sinnvoll bewirtschaftet, rentabel. Hierauf legen wir unseren Fokus.

Hinweise:

Für Mieter sind wir dienstags und donnerstags zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr sowie zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr für individuelle Fragen erreichbar. Darüberhinaus nehmen wir ebenfalls Ihre schriftlichen Anliegen an.

Für Eigentümer stehen wir, abweichend der obigen Zeiten auch darüber hinaus zur Verfügung. Unser Büro ist innerhalb der Woche, bis auf eventuell kurzfristig auftretende Ausfälle, ständig besetzt.

Bei Notfällen sichten Sie bitte immer zuerst die in den von uns betreuten Häusern ausgehangenen Informationen. Denken Sie daran, dass Notfälle wirklich nur diejenigen sind, bei denen Gefahr in Verzug droht und minimieren Sie eventuelle Schäden. Wir kümmern uns dann um den Rest!